Zu den Traumstraßen der Welt

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We have only German-language motorhome tours in the program. Our tour guides and most travel participants also speak English.
You can join on our tours but: all documents and the briefing is in German. We have many tour participants from European countries and some from the United States, Canada, South Africa, Australia & New Zealand - most of them understood German.

Auf dem Landweg nach Australien

Mit dem Reisemobil quer durch Asien bis nach Darwin


Fahren Sie mit Ihrem eigenen Reisemobil über Osteuropa und Asien bis nach Australien. Die große Abenteuerreise startet im Baltikum und führt über das russische Astrakhan in die weite Kasachensteppe. Wir folgen dem Verlauf der legendären Seidenstraße durch Usbekistan, Kirgistan und China.

Dabei durchqueren wir spektakuläre Landschaften wie das Tarimbecken, die Ausläufer des Himalaya und die Reisterrassenberge Yunnans. Über Nordmyanmar wird der Subkontinent erreicht. Die Himalayastaaten Nepal und Bhutan durchqueren wir dabei von Ost nach West.

Wir überwintern in Indiens schönsten Regionen, bevor wir über Südmyanmar nach Laos reisen. In Indochina erkunden wir wilde Dschungel und das sagenumwobene Angkor Wat. In Malaysia verlassen wir asiatisches Festland und reisen nun in Indonesien den Sundabogen von Insel zu Insel, bis wir TimorLeste, das östlichste Land Asiens, erreicht haben.

Nach Darwin ist es nun ein Katzensprung – in 1 bis 2 Wochen gelangen unsere Reisemobile per Frachtschiff in das nordaustralische Darwin. Die Verschiffung von Australien können Sie über SeaBridge organisieren lassen.

Reiseorganisation · Konstantin Abert
Reiseleitung · Lukas Ninphius & Team
seit 2012 - 3x durchgeführt

Reisetermin

Samstag, 1. August 2020
Start in Riga, Lettland

45.000 km Abenteuer pur

Samstag, 31. Juli 2021
Reiseende in Darwin, Australien

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person26.500,- €
(ca.)

Einzelfahrer auf Anfrage

Reiseleistungen

  • Dreitägiges Vorbereitungsseminar (April 2020; ohne Verpflegung und Unterkunft) und organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise

  • Deutschsprachiger Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug auf der Reise begleitet

  • Begleitteams mit erfahrenen Länderguides, Übersetzern und Helfern ab Russland bis Timor (meist besteht das Reiseleitungsteam aus vier bis sechs Personen)

  • Service-Team in Deutschland für die Abwicklung administrativer und logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)

  • alle Camping- und Stellplatzgebühren (bei eventuellen Hotelpflichtübernachtungen in Großstädten sowie in Vietnam und Thailand sind die Zimmerpreise ausgenommen)

  • China-Reisepaket: Alle personenbezogenen Genehmigungen, Ausstellung der chinesischen Führerscheine, Fahrzeugzulassung und Nummernschilder, Bürgschaft für vorübergehende Fahrzeugeinfuhr, Streckengenehmigung Armee, Durchfahrtsgenehmigung Uigurien und andere autonome Gebiete, deutschsprachiger ständiger Reisebegleiter und lokale Guides, Eintrittsgelder für die Hauptsehenswürdigkeiten

  • Indochina-Reisepaket: Alle Kautionen, Führerscheine und Zulassungen für Myanmar und Vietnam

  • diverse Theater-/Showbesuche

  • diverse Naturexkursionen und Wanderungen

  • Sonderexkursionen in Einrichtungen der Wirtschaft und Politik

  • Landeskundliche Expertenrunden/Exkursionen/Vorträge

  • Ca. 50 Stadtexkursionen mit allen Transfers

  • Ca. 25 sonstige Exkursionen mit allen Transfers

  • diverse Eintritte in Museen und Sehenswürdigkeiten

  • Mindestens 30 x landestypische Essen

  • Farewell-Dinner

  • Road-Book

  • Ausführliches Straßenkartenmaterial (Landkarten von Reise Know-How und, falls vorhanden und nutzbar, ländereigene Atlanten) für alle Länder

  • Tracks/Aufzeichnungen bzw. routingfähiges Kartenmaterial für Navigationsgeräte und Stellung eines Navigationsgeräts für den Zeitraum der Reise

  • Örtliche Telefonkarten- und ggf. Handybesorgung und Einrichtung

  • Wechselstube on Board

  • Organisation aller Fähren ab Malaysia

  • Organisation der Verschiffung ab Dili und Ankunft in Australien

  • Insolvenz-Versicherung

Unterschiede 2019 & 2020

Die Tour von August 2020 bis Juli 2021 schließt Indien mit ein.

Diese außergewöhnliche Reise verfolgt gleich mehrere Ziele!

  • Wir besichtigen die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.
  • Wir kommen hautnah in Kontakt mit den Menschen und ihren Lebensweisen.
  • Durch lockere Gesprächsrunden - oft mit der einheimischen Bevölkerung - bekommen Sie tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte.
  • Wir sind oft auf touristisch unerschlossenen Routen unterwegs und übernachten in besonderer Umgebung.
  • Wir verbinden Völker mit einem einmaligen Reiseprojekt mit großem Wirkungsgrad.
  • Im Format der Gruppenreise sind wir einfach unschlagbar; Das Reisen durch die große unbekannte Welt ist so sicherer und vor allem viel schöner als alleine.

Vorbereitungsseminar

Das von Lukas Ninphius und Kostya Abert geleitete dreitätige Seminar zur Reisevorbereitung für angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer findet voraussichtlich Mitte April 2020 statt. Im Vorfeld erhalten Sie bereits ausführliche Informationsschreiben, um sich auf Seminar und Tour vorzubereiten.
Ausführliche Informationen über die Reise gibt es darüber hinaus von Kostya Abert auf allen SeaBridge-Treffen und den Messen in Düsseldorf, Stuttgart und Bern.

Russland, Kasachstan, Usbekistan und Kirgistan (August 2020)
Reisebeginn ist planmäßig der 1. August in Riga, Einreise nach Russland ist am Folgetag. Im größten Land der Welt sind wir knapp zehn Tage unterwegs – ein adäquater Rahmen eines „Warmups“ für die großen Herausforderungen der nächsten spannenden Reisezeit. Wir statten Moskau einen Zwei-Tages-Besuch ab, bevor wir auf stetigen Südostkurs bis zur Seidenstraße gehen.
Die Heldenstadt Wolgograd und die Fahrt entlang der Wolga sind die letzten Etappen im europäischen Abendland. Hinter Astrachan, dem Brückenkopf zwischen Orient und Okzident, durchqueren wir das riesige Wolgadelta mit seinen unzähligen Flussarmen und finden uns bald im überwiegend auf asiatischem Boden gelegenen Kasachstan wieder. Karakalpakstan, die Gegend um den ehemaligen Aralsee, steht für die unendliche Weite und Einsamkeit der rauen Steppe. Wir sind längst auf der nördlichsten Route der legendären Seidenstraße angekommen. Die kasachisch-usbekische Grenze ist eine harte Nuss, die uns viel Geduld abverlangt – ein Vorgeschmack auf viele weitere Momente der Asiendurchquerung, die nichts für ungeduldige Reisegefährten ist. Belohnt werden wir mit den schönsten Seidenstraßenstädten Chiwa, Buchara und Samarkand – ein orientalisches Märchen aus 1001 Nacht.
Nun fahren wir wieder der aufgehenden Sonne entgegen, Taschkent und das schöne Ferghanatal sind unsere letzten usbekischen Stationen.
Wir klettern beständig auf mit Serpentinen gespickter Asphaltstraße in die kirgisische Hochgebirgswelt. Der Toktogul-See und die malerischen sattgrünen Hochebenentäler des Tien Shan, den Anden Mittelasiens, sind eine Wohltat fürs Auge. Am tiefsten Gebirgssee der Welt, dem wunderschönen Issyk Kul mit seinem tiefblauen und warmen Wasser, in dem sich die schneebedeckten Ausläufer des Tien Shan spiegeln, tanken wir Kraft für das, was vor uns liegt.
So ruhig wird es so schnell nicht mehr werden. Die alte Karawanserei Taschrabat auf 3.100 Metern Höhe ist unsere letzte kirgisische Station. Einen Pferdeschnaps mit den Hirten des Hochgebirges auf unsere nächsten elf Monate! Über den legendären Torugatpass verlassen wir die GUS und treten in einen neuen Kulturkreis ein.

China (September – Anfang Oktober 2020)
Wir bleiben für etwa zwölf Tage im polizeilich streng kontrollierten Uigurien und damit der legendären Handelsroute treu. In Kaschgar, einstiger Knotenpunkt der Seidenstraße, stellen wir uns auf die Fahrt durch das bevölkerungsreichste Land der Welt ein. Zwischen den Hängen des nördlichen Himalaya und des Tarimbeckens arbeiten wir uns bis zur Trans-Taklamakan vor. Wir durchqueren die „Wüste ohne Wiederkehr“ auf dem schwimmenden Asphalt des Desert Highways, einem der aufwändigsten Straßenbauprojekte Chinas. Dunhuang mit Mondsichelsee, riesigen Dünen und den berühmten Buddhagrotten sind unsere letzten Seidenstraßenhöhepunkte. Es ist höchste Zeit, Nordasien zu verlassen – der Herbst hält Einzug.
So wird es schon spürbar frisch, wenn wir die zwischen 2.000 und 4.000 Meter gelegenen Hochwüstentäler und tibetischen Weidegründe der Provinz Qinhai und Nordsichuan durchfahren. Auf den schier unendlichen Hochebenen ist zweifelsfrei genügend Platz für Tausende Yaks und eine verwegene Reisemobilgruppe. Die feurig scharfe Küche Sichuans ist wie die ganze Reise: Nichts für Feiglinge! Surreale Farbenspiele einer spektakulären Berg-, Fluss-, Wasserfall- und Seenwelt bei Jiuzhaigou und Songpan erinnern an den Yellowstone-Park – zweifelsfrei eine herausragende Naturschönheit. In der südwestlichen Provinz Sichuan sind der größte Buddha der Welt bei Leshan und das boomende Chengdu mit seinen Pandaparks weitere Highlights auf dem Weg durch das Reich der Mitte. Die Provinz Yunnan gilt nicht zu Unrecht als eine der landschaftlich und kulturell schönsten Chinas. Wir reisen auf engen und atemberaubenden Straßen durch Terrassenlandschaften, die Bauern in Jahrhunderten Handarbeit geformt haben.
Es fällt schwer, sich nicht in die romantischen historischen Städte Lijiang und Dali zu verlieben. Bei Kunming staunen wir über die bizarren Felsformationen im Steinwald und über die südöstlichen Ausläufer Tibets. Entlang der berühmten Tigerspruchschlucht verlassen wir ein zutiefst beeindruckendes Land.

Myanmar (Anfang – Mitte Oktober 2020)
Myanmar ist das Land, in dem buchstäblich alles Gold ist was glänzt. Wir bereisen Myanmars Norden intensiv. Unsere erste Passage wird durch den bergigen Nordosten des Landes führen – durch Regionen, die touristisch unberührt sind und teilweise zum ersten Mal in der Geschichte von Ausländern durchquert werden können. Auf abenteuerlichen Bergstrecken werden wir als Pioniere unterwegs sein und dabei auf viele freundliche Menschen treffen.
Gegenwärtig ist noch offen, welche weiteren Grenzen neben Moreh nach Indien von Myanmar geöffnet werden. Wir gehen davon aus, direkt ins indische Assam einreisen zu dürfen.

Nördlicher Subkontinent (Mitte Oktober – Mitte Dezember 2020)
Mit dem Übertritt der Grenze nach Indien starten wir in einen neuen Abschnitt der Reise. Kein Reiseland lässt sich mit Indien vergleichen. In Worten kaum zu fassen ist das, was wir in den nächsten intensiven Monaten auf und neben den Straßen erleben werden. Archaische Transportformen kollidieren mit der neuen Mobilität. Tiere, Linksverkehr, sowie zwei- drei- und vielrädrige Fahrzeuge garantieren das ultimativste Fahrerlebnis unseres Planeten. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich sind wohl nirgendwo sonst auf der Erde so extrem und stark wie im Subkontinent. Mental Schwache sollten besser über Indien hinwegfliegen. Die Organisatoren werden hier stark gefordert und alles geben, um das Reisen in dieser völlig anderen Welt so angenehm wie möglich zu gestalten. Andererseits ist in kaum einem anderen Land der Welt so viel buntes und aufregendes Treiben tagein tagaus zu beobachten wie in der einstigen Kronkolonie.
Assam stellt einen relativ sanften Einstieg in das riesige 1,3-Milliarden-Einwohner-Land Indien dar. Im Gegensatz zu vielen anderen indischen Regionen ist der Verkehr hier nicht ganz so verrückt. Assam steht für die größten zusammenhängenden Teeplantagen der Welt und grenzt an das riesige Brahmaputra-Tal. Im Kaziranga–Nationalpark, berühmt vor allem für seine Panzernashörner, werden wir eine Jeepsafari unternehmen.

Himalaya-Staaten Bhutan und Nepal
Bevor wir in den Trubel Zentralindiens eintauchen, tanken wir Ruhe und Kraft in der faszinierenden Bergwelt der nördlichen Nachbarstaaten Bhutan und Nepal. Der kleine Himalayastaat Bhutan wurde von uns bereits drei Mal bereist und war dabei jedes Mal einer der Höhepunkte. Das einstige Königreich wollen wir von Ost nach West durchqueren und werden dabei aus dem Genießen nicht mehr herauskommen. Wir sind auf einer atemberaubenden Streckenführung durch das bhutanische Hochgebirge unterwegs und staunen über abwechselnde Klimazonen mit Kakteenhainen in den Tälern und gefrorenen Wasserfällen auf den Pässen. Wir durchqueren malerisch gelegene Dörfer und Bergklöster und treffen auf sehr freundliche, glückliche Menschen.
Eine abenteuerliche Bergstrecke mit recht wildem Verkehr führt uns in Richtung indische Grenze und weiter nach Siliguri, von wo aus wir einen Ausflug ins Teeparadies Darjeeling unternehmen.
Wir verlassen erneut Indien und passieren die Grenze nach Nepal. Auf teils sehr schlechten Straßen arbeiten wir uns durch die Bergwelt Ostnepals bis in die Hauptstadt Kathmandu vor. Vieles ist nach dem großen Erdbeben wiederaufgebaut; die Spuren der Erschütterungen werden wir immer noch sehen. Mehrere Tage verweilen wir in der aufregenden nepalesischen Hauptstadt und dem benachbarten Bhaktapur. Von hier aus können wir auch zu einem Rundflug um den Mount Everest starten.
Über anspruchsvolle Straßen fahren wir weiter in Richtung Westen. Bei einer Safari im Chitwan-Nationalpark beobachten wir Panzernashörner, Elefanten und weitere Wildtiere – mit unverschämtem Glück sehen wir sogar den bengalischen Tiger.
Wanderungen rund um das Trekkingmekka Pokhara mit Blicken auf das Annapurna- Massiv oder einfach nur Ausspannen in mildem Klima – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Zeit im Zentrum Nepals zu genießen. In der grünen Natur des Bardia-Nationalparks verabschieden wir uns von der Himalaya-Region.

Indien, Der Nordwesten (Delhi, Agra, Jaipur, Rajasthan, Maharashtra)
Über eine einspurige Brücke kommen wir zurück nach Indien. Nach der ruhigen Zeit in Nepal wird es nun richtig aufregend. Nirgendwo sonst auf dem riesigen Subkontinent ist die Bevölkerungsdichte so groß und der Verkehr so wild wie im dicht besiedelten Norden Indiens. In den Ballungsräumen ist der Verkehr gnadenlos – manche einheimischen Fahrer verzichten auf Außenspiegel, eine laute Hupe ist dagegen unabdingbar. Die Fahrt durch die Zuckerrohrebene ist ein harter Test für die Reisemobilbesatzungen.
Doch es lohnt sich, hat die Region doch unglaublich viel zu bieten: Hier liegen die klassischen indischen Highlights Delhi, Agra mit dem wunderbaren Taj Mahal und dem Roten Fort sowie der rosafarbenen Stadt Jaipur. Gerade zwei Fahrstunden entfernt befindet sich einer der größten Vogelnationalparks der Welt – Hunderttausende verschiedenster Zugvögel kommen nach Bharatpur um hier zu überwintern.
Nur einen indischen Großkatzensprung entfernt liegt der Ranthambore-Nationalpark, welcher als einer der schönsten Indiens gilt. Mit etwas Glück werden wir wie auf unserer letzten Expedition wieder Tiger sehen.
Für etwas mehr als eine Woche gehen wir auf eine Rundreise durch das bunte und relativ dünn besiedelte westliche Rajasthan. Wir reisen über Pushkar und Bikaner mit dem legendären Rattentempel bis in die Wüstenstadt Jaisalmer mit ihrer fantastischen Gebäudekunst, übernachten an den Winterquartieren der sibirischen Kraniche, besuchen die blaue Stadt Jodhpur und mit Udaipur das Venedig Indiens.
Auf dem Weg nach Süden werden uns der aus purem Marmor gemeißelte Jaintempel Ranakpur, die Höhlentempel von Ellora und Ajanta und die Ruinenstadt Mandu in tiefes Staunen versetzen.
Der Besuch Mumbais wird anstrengend und uns trotzdem angenehm überraschen. Die Stadt hat viele einmalige Sehenswürdigkeiten – seien es der Bahnhof Victoria Terminus, der Gateway of India oder einfach die städtische Wäscherei. In Mumbai ist alles ein Erlebnis.

Indien, Der Süden (Goa, Kamataka, Kerala)
Innerhalb der nächsten Tage wollen wir uns weiter Richtung Goa vorarbeiten. Unterwegs unternehmen wir auf aufregenden Nebenstrecken Abstecher zu den kulturellen und heute noch aktiven religiösen Stätten Hampi und Badami im Bundesstaat Kamataka. Wenn wir über die einheimischen Märkte schlendern und in alten Tempelanlagen baden, tauchen wir wortwörtlich in die Geschichte der alten Königreiche ein.
Der Bundesstaat Goa steht für eine christliche Bevölkerungsmehrheit und herrliche Strände und Küstenabschnitte. Für einige Tage werden wir bei Meeresrauschen unter Palmen an der Arabischen See die Seele baumeln lassen und Kraft für den weiteren Weg sammeln.
Die Zeit in Goa und im Süden Indiens kann auch für eine vorübergehende Heimkehr genutzt werden.
Wir verlassen Goa und fahren weiter gen Süden, bis wir den Bundesstaat Kerala erreichen. Ausflüge mit Hausbooten durch die Backwaters, die farbenfrohen Tempelanlagen und das sattgrüne bergige Hinterland lassen auch im Bundesstaat Kerala keine Langeweile aufkommen. Am südlichsten Punkt Festlandindiens genießen wir den Blick auf den weiten Ozean und sind dem Äquator zum ersten Mal schon recht nahegekommen. Wir sind stolz, das gigantische Indien von Norden bis Süden komplett durchquert zu haben. Noch einmal atmen wir tief die Meeresluft ein, bevor wir Richtung Nordosten aufbrechen.

Zentralindien
Die Geschäftsmetropole Chennai spült uns zurück in das pulsierende indische Leben. Wir brauchen wieder viel Geduld, um durch den dichten Verkehr der boomenden Metropole zu kommen. Wie wohltuend sind danach unsere ruhigen Tage in den Nallamala-Bergen, einem Teil der Ostghats.
In Hyderabads quirliger Altstadt tauchen wir ein in eine muslimisch geprägte Metropole. Auch die Umgebung mit der gewaltigen Festung Golconda und den weitläufigen Mausoleen der Herrscherfamilie lohnt einen Besuch. Von Hyderabad reisen wir weiter durch Zentralindien nach Norden in die Gegend von Jagdalpur, wo die Wasserfälle des Kangertals uns verzaubern werden.
Wir erreichen Varanasi – die Pilgerstadt, die wir so schnell nicht vergessen werden. Alte Menschen kommen zum Sterben, Pilger zum Bad im heiligen Ganges. Die Exkursion auf und entlang des Ganges bei Varanasi wird Jedem nahegehen. Von Varanasi aus führt unser Kurs weiter in die Gegend von Bodhgaya: Die eindrucksvollen Tempelanlagen stehen für den Platz der Erleuchtung Buddhas.

Ostindien
Auf unserem Weg Richtung Osten schlängeln wir uns durch den schmalen indischen Korridor zwischen den uns bereits bekannten Himalayastaaten Nepal und Bhutan im Norden und Bangladesch im Süden.
Im Bundesstaat Meghalaya werden wir unsere Gefährte nahe der fantastischen Wasserfall- Landschaft der Khasi-Berge des Cherrapunji-Nationalpark platzieren. Die autonomen indischen Gebiete Nagaland und Manipur mit eigenen Grenzen führen uns nach Moreh, der Grenzstation nach Myanmar.
Anmerkung: Aufgrund vieler bis zum Zeitpunkt der Reise nicht vorhersehbarer Faktoren wie Baustellenprojekte, Straßenzustände, politische, religiöse und wetterbedingte Ereignisse sind keine genauen Zeitangaben für die einzelnen Abschnitte in Indien vorgesehen.

Myanmar (Anfang – Mitte März 2021)
Der Westen ist mittlerweile einigermaßen erschlossen; das Fahren, insbesondere über die Brücken, ist aber nach wie vor abenteuerlich geblieben. Ist diese Passage geschafft, werden wir mit den Highlights Myanmars belohnt.
Die Ebene von Bagan mit ihren Tausenden Pagoden versetzt uns in eine andere Welt und Zeit – sicherlich eines der Highlights der gesamten Reise. Das eine Fahretappe entfernte Mandalay ist religiöses Zentrum Myanmars und lädt uns ein, uralte Tempelanlagen und Pilgerstätten zu besuchen.
Yangon gilt immer noch als die wichtigste und größte Stadt des Landes. Die Hauptstupa der Shwedagonpagode ist mit über 60 Tonnen Gold belegt, die gesamte Tempelanlage mit ihren unzähligen goldenen Stupas ist welteinmalig. Neben all dem Gold ist das Lächeln der Menschen eine der herausragenden Erfahrungen in Myanmar.
Am westlichen Rand des Shan-Gebietes liegt der Lake Inle, der größte See des Landes. Seine schwimmenden Dörfer und Gärten erkunden wir per Boot. Über die Gebirge der Shan-Region nähern wir uns unserem nächsten Traumziel Laos. Mit dem Mekong überqueren wir im Goldenen Dreieck zugleich auch die Grenze.

Laos (Mitte – Ende März 2021)
Im kleinen Dschungelstaat Laos lassen wir uns vom Flair des Mekong und der dichten Urwaldvegetation verzaubern. Laos ist das Land der Schmetterlinge und Orchideen. Im Norden stoßen wir auf touristisch noch unberührte Gebiete. Über abenteuerliche Passstraßen gelangen wir nach Luang Prabang. Die alte Königsstadt ist sicherlich eines der Highlights unserer Fahrt durch Laos. Luang Prabang ist eine grüne Stadt, touristisch gut erschlossen und bietet in ihrer Umgebung eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten zu paradiesisch schönen Plätzen. Wandern und Schwimmen in den Becken der Wasserfälle mitten im Dschungel oder einen Bootsausflug auf dem Mekong lassen wir uns nicht entgehen.
Wir genießen die eine Fahretappe südlicher gelegene Karstberglandschaft bei Vang Vieng mit herrlichen Bade- und Wandermöglichkeiten. Nach einem Zwischenstopp in Vientiane erforschen wir bei Konglor eines der wohl imposantesten Höhlensysteme der Welt. Über nur wenig befahrene Gebirgsstraßen gelangen wir in die Ebene der Steinkrüge bei Phonsavan.

Vietnam und Kambodscha (Ende März – Ende April 2021)
Ein krasser Gegensatz zum laotischen Dschungel ist das von Menschenhand sichtbar gestaltete Vietnam. Für einige Tage sind wir zunächst in der Karstgebirgswelt des Nordens, fernab von großen Städten und Tourismus unterwegs.
Mit guter Laune verweilen wir einige Tage im quirligen Hanoi. Einen ganzen Tag erkunden wir die Bucht von Halong mit ihrem smaragdgrünen Wasser und den Tausenden hoch aufragenden Kalksteininseln. Die per Bauernhand geschaffene Reisterrassenlandschaft, eingebettet in besondere Karstbergformationen und Küstenlandschaften, macht die Fahrt durch den Norden Vietnams zum Erlebnis. Wir reisen von Nord nach Süd entlang der Küstenlinie und lassen uns gerne von Stopps an Badestränden und von Ausflügen ins Hinterland entlang des Ho-Chi-Min-Pfades aufhalten. Ein Spaziergang bei milden Abendtemperaturen durch die mit Laternen geschmückten alten Gassen von Hoi An – so fühlt sich indochinesisches Reiseglück an.
Das einstige Saigon und heutige Ho-Chi-Min-Stadt ist von Millionen von Zweirädern förmlich überflutet. Was für eine Stadt mit tiefer Geschichte und noch mehr Gegenwart! Der Puls Vietnams schlägt hier noch schneller. Mit großer Gelassenheit steuern wir unsere Reisemobile langsam durch das Gewusel von Millionen Zweirädern bis zu den schwimmenden Märkten im Mekong-Delta. Das breite Lächeln der Muong-Minderheit ist ansteckend.
Nur eine halbe Tagesetappe entfernt liegt Phnom Penh, Kambodschas Hauptstadt. Wir nächtigen am Ostufer des Mekong und lernen die jüngste Geschichte des Landes und den Charme der Stadt kennen.
Im Campingstuhl neben seinem eigenen Reisemobil auf Schiffe und Boote des Mekong in Phnom Penh zu blicken, hat seinen ganz eigenen Reiz, auch wenn die Stellplätze nicht immer Schönheiten sein werden.
Zwei Tage werden wir das im kambodschanischen Urwald gelegene Angkor Wat auf uns wirken lassen – eine der beeindruckendsten Tempelanlagen unserer Erde und das Wahrzeichen für die Kultur der Khmer.
Bevor es weiter nach Thailand geht, gönnen wir uns noch einmal einen kurzen Abstecher nach Laos, wo wir die rauschenden Mekong-Fälle besuchen und uns schließlich auf dem angenehm kühlen Bolaven-Plateau mit seiner reichen Vegetation, seinen vielen Früchten und spektakulären Wasserfällen von der Hitze des Dschungels erholen.

Thailand (Anfang – Mitte Mai 2021)
Angenehmes, fast westliches Reisen auf breiten, guten Straßen lässt uns das Fahren in Thailand genießen, auch wenn gegenwärtig eine Menge von Papieren eingereicht werden muss, um Thailand mit dem eigenen Mobil zu bereisen.
Nach dem Besuch des historischen Königreichs von Ayutthaya mit seinen schönen Tempelanlagen unternehmen wir einen kleinen Exkurs nach Kanchanaburi im Westen. Die Stadt ist bekannt durch die River Kwai-Brücke, welche wir bei einer Bahnfahrt über abenteuerliche Holzviadukte nach Nam Tok überqueren.
Lebendige, überquellende Märkte mit den besten Gewürzen des Globus, eindrucksvolle Paläste und Tempel und ein höchst unterhaltsames Nachtleben mit den stets lächelnden Einheimischen stehen für Thailands Hauptstadt Bangkok, in dessen Herz wir unsere Reisemobile parken.
Auf dem Weg in den Süden greift Thailand tief in die Trickkiste. Schwimmende Märkte, geheimnisvolle Wats, Nationalparks mit wilden Tieren und paradiesischen Bademöglichkeiten in smaragdgrünen Gewässern und Wasserfällen lassen die Strecke gen Süden zu den bekannten Stränden bei Khao Lak und Krabi wie im Rausch vergehen.
Palmen, Sandstrände, warmes Wasser vor der eindrucksvollen Kulisse der einmaligen südthailändischen Küstenlandschaften – und mitten drin sind wir mit unseren Reisemobilen, die tatsächlich die gesamte Strecke bis ins Paradies gefahren sind.

Malaysia und Singapur (Mitte – Ende Mai 2021)
Die Insel Penang ist unser erstes Ziel in Malaysia – wir lassen uns von bunten Schmetterlingen und den köstlichsten tropischen Früchten, die auf Penang wie in einem Garten Eden wachsen, gerne verführen.
Malaysia kennt nicht nur feuchtwarmes, äquatoriales Klima. Bald genießen wir die frische Luft der Cameron Highlands. Wir wandern durch ewig feuchtkühle Mooswälder und balancieren in schwindelerregender Höhe auf dem Skywalk durch die Baumwipfel des Urwalds. Per Kanu fahren wir tief in den malaiischen Dschungel, um in von Wasserfällen und Stromschnellen geschaffenen Becken zu schwimmen.
Die schicke Hauptstadt des Landes, Kuala Lumpur, zeigt uns das moderne muslimische und tolerante Malaysia. Über das alte Melaka erreichen wir den Südzipfel des malaiischen Kernlandes und statten dabei dem hochmodernen Singapur einen Besuch ab.

Indonesisches Archipel (Juni und Juli 2021)
Port Klang wird voraussichtlich unser Sprungbrett für den krönenden letzten Abschnitt unserer fantastischen Reise sein: die Fahrt durch den Sundabogen, das indonesische Inselarchipel.
Die großen indonesischen Inseln verlangen noch einmal all unsere Fahrkunst. Enge, kurvenreiche Straßen entlang der Küsten und in den Bergen sowie jede Menge halsbrecherisch gesteuerte und völlig überbesetzte einheimische ein- und zweispurige Fahrzeuge sind besonders in Java und Flores an der Tagesordnung.
Einmal am Rande des Bromo stehen, in die brodelnde Hölle und auf die dampfenden schwarzen Dünen blicken oder am Abend vom vulkanischen Hochplateau das Lichtermeer des pulsierenden Surabaya betrachten – das Leben als Fernreisemobilist ist jetzt wahrhaftig wie ein Tanz auf dem Vulkan.
Die Fahrt über die bevölkerungsreichste Insel Java führt uns in Yogyakarta zur kolossalen Pyramide Borobudur, der größten buddhistischen Tempelanlage Indonesiens und zum berühmten hinduistischen Prambanan-Tempel.
Mit kurzen Fährpassagen erreichen wir die Sundainseln Bali und Lombok. Das überwiegend buddhistische und touristisch erschlossene Bali und das muslimische Lombok laden ein zum Erholen an schönen Stränden. Statt per Flieger und mit Surfboard sind wir mit unserem Reisemobil und Klappstühlen im Urlaubsparadies angekommen. Zwischen Bali und Lombok liegt die Klimascheide – ab jetzt ist es nicht mehr subtropisch, sondern trocken.
Nach zwei Stunden Fährfahrt nehmen wir eine neue Insel unter unsere Pneus – wir rollen auf Sumbawa, der Insel des Bambus und der Wasserbüffelwettkämpfe. Besonders Mutige können hier einen heißen Ritt mit einem Büffelgespann durchs Schlammfeld hinlegen. Eine mehrstündige Überfahrt bringt uns nach Flores und vor die Gestade von Rinca und Komodo. Beide Inseln beherbergen mit den fleischfressenden Komodowaranen die größten Echsen der Welt. Wer sich nicht anknabbern lässt, kann die Reise über die wohl schönste Sundainsel Flores fortsetzen. Urtümliche Stammesdörfer, farbige Vulkanseen, Traumbuchten mit fantastischen Schnorchelmöglichkeiten und spektakuläre Straßenführungen – Flores brennt kurz vor dem Ende Asiens ein Erlebnisfeuerwerk ab. Knapp einen Tag sind wir an Deck der letzten innerindonesischen Fähre, die uns über die Wetarpassage bis Westtimor bringt. Im Inselinneren verlassen wir Indonesien und reisen in den letzten asiatischen Staat, Timor-Leste ein.

Timor-Leste (Ende Juli 2021 bis Schiffabfahrt)
Mehrere Tage, vielleicht zwei Wochen, werden wir unsere Autos schrubben und wienern, außen und innen, oben und unten, sie von Insekten, Blättern, Grund, Sand, Staub und Schmiere befreien, bis ein weißer Stoffhandschuh des australischen Quarantäneoffiziers beim Gleiten über den Unterboden auch weiß bleibt. Was sich schlimm und fast unmöglich anhört, ist gemeinsam durchgestanden eine echte Gaudi. Wir haben bereits einschlägige Erfahrungen und bisher jedes Fahrzeug durchbekommen.
Nach Wahl kann per Personenfähre oder Flieger nach Darwin gereist werden. Auf dem Roten Kontinent wird ein ganz neues Reisekapitel aufgeschlagen – das wohl Spannendste unseres Lebens liegt mit der Ankunft in Australien gerade hinter uns.
Wir sind im australischen Frühling und Sommer unterwegs und frei in der Wahl unserer Reisegebiete. Auf dem fünften Kontinent bewegen wir uns nach der Erledigung der Zollformalitäten ohne konkrete Streckenvorgaben. Selbstverständlich geben wir genügend Vorschläge zu möglichen Routen. Von Perth oder den großen Ostküstenhäfen haben Sie die Möglichkeit, entweder nach Hause oder weiter auf einen anderen Kontinent zu verschiffen.

Besondere Hinweise
Während der Reise werden sich Routen- und Programmänderungen ergeben, die durchaus Einfluss auf den Verlauf und die Länge der Tour haben können. Da wir kein Himmelfahrtskommando sind, werden wir genau abwägen, was Gesellschaft, Politik und Wetter erlauben. Der Ausfall eines oder mehrerer Reiseländer und eine damit verbundene erhebliche Routenänderung ist nicht auszuschließen. So kann sich diese Reise auch um mehrere Wochen verlängern.

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